Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Rehabilitation nach Krebs

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Rehabilitation nach Krebs

Links zu Rehabilitation nach Krebs

Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e. V.
www.degemed.de

Arbeitskreis Gesundheit e.V.
www.arbeitskreis-gesundheit.de

Deutsches Krebsforschungszentrum
www.krebsinformationsdienst.de

Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
www.krebsgesellschaft.de

Informationen zur onkologischen Rehabilitation der Deutschen Rentenversicherung
www.deutsche-rentenversicherung.de

19. Juni 2019
Nach einer Operation der Brust ist es möglich, die Brustwarze mithilfe einer Tätowierung zu rekonstruieren.
  
17. Juni 2019
Rund um das Thema Krebs gibt es einige Mythen, vor allem im Hinblick auf die Entstehung und Therapie von Krebs.
  
12. Juni 2019
Nach einer Krebserkrankung ist die Rückkehr in den Beruf meist eine Herausforderung. Es gibt Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene.
  
06. Juni 2019
Seit 2014 findet einmal jährlich der Weltblutkrebstag statt. Dieser Tag steht im Zeichen der Aufklärung.
  
29. Mai 2019
Mit 29 Jahren erhält die dreifache Mutter Bianca die Diagnose Eierstockkrebs. Gemeinsam mit ihrer Familie steht sie diese schwere Zeit durch.
  
Anschlussrehabilitation

Die onkologische Rehabilitation soll sich im Regelfall an die Erstbehandlung der Krebserkrankung anschließen und innerhalb eines Jahres nach der abgeschlossenen Therapie von Krebs erfolgen. Die Dauer der onkologischen Rehabilitation beträgt im Regelfall drei Wochen.

Leistungen zur onkologischen Rehabilitation können auch als Anschlussrehabilitation (AHB) erfolgen. Die AHB soll sich nahtlos an die Therapie von Krebs im Krankenhaus anschließen, spätestens aber zwei Wochen danach beginnen. Voraussetzung für eine AHB ist die abgeschlossene Erstbehandlung von Krebs. Ist eine ambulante Chemotherapie erforderlich, sollte diese bereits vor Antritt der AHB begonnen haben.

Möchte ein Patient nach der Ersttherapie von Krebs die onkologische Rehabilitation in Form einer AHB in Anspruch nehmen, erfolgt der Antrag bereits noch während des Aufenthalts im Krankenhaus. Im Regelfall reicht der behandelnde Arzt, nach der Einschätzung der sozialmedizinischen Voraussetzungen, den Antrag im Namen des Patienten ein, der zuständige Kostenträger prüft und die Rehabilitation kann spätestens zwei Wochen nach der Therapie im Krankenhaus beginnen.

In einigen Fällen kann es jedoch vorkommen, dass die Kostenübernahme der gewünschten Rehabilitationsmaßnahme abgelehnt wird oder dem Wunsch- und Wahlrecht des Patienten nicht entsprochen wird. In solchen Fällen kann sich ggf. ein Widerspruchsverfahren lohnen.

Die Diagnose Krebs ist für die Betroffenen nicht nur in körperlicher Hinsicht ein schwerwiegender Befund, der das alltägliche Leben vollkommen verändert. Die Therapie von Krebs kann ein langwieriger Prozess sein, in dem der Patient auch seelisch häufig Unterstützung benötigt.

Eine onkologische Rehabilitation in einer Rehaklinik umfasst therapeutische Maßnahmen im psychischen und physiologischen Bereich und schließt sich bestenfalls direkt an die Therapie im Krankenhaus an, kann aber bis zu einem Jahr nach der Erstbehandlung erfolgen. Ziel der Rehabilitation ist es, den Patienten nach seiner Krebsbehandlung wieder in das gesellschaftliche Leben einzugliedern und ihm ein autonomes Leben nach Krebs zu ermöglichen.