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Ratgeber Rehabilitation nach Krebs

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16. Oktober 2019
Ist eine Krebserkrankung nicht mehr heilbar, sollte man darüber nachdenken, ob man die letzten Tage lieber daheim oder in einem Hospiz verbringen möchte.
  
02. September 2019
Mit 41 Jahren erhielt Nicole die Diagnose Brustkrebs. Als alleinerziehende Mutter eines behinderten Sohnes war die neue Lebenssituation nicht immer leicht zu meistern.
  
22. August 2019
Die Selbsthilfegruppe für krebskranke Eltern mit kleinen Kindern steht an Krebs erkrankten Eltern zur Seite.
  
19. August 2019
Die Chemotherapie war ursprünglich zur Behandlung von Infektionskrankheiten gedacht. Heutzutage können Nebenwirkungen besser behandelt werden.
  
07. August 2019
Tätowierer Andy Engel tätowiert seit 2008 Frauen nach einer Brustkrebserkrankung neue Brustwarzen.
  
Wunsch- und Wahlrecht

Die Therapie von Krebs ist ein kräftezehrender Prozess, der von jedem Betroffenen und seinen Angehörigen sehr unterschiedlich verarbeitet wird. Manche Patienten bevorzugen eine Rehaklinik in unmittelbarer Wohnortnähe, um in den gewohnten Alltag mit der Unterstützung von Freunden, Kollegen und Familie zurückzufinden. Andere möchten lieber in eine Rehaklinik, die wohnortentfernt ist. Damit jeder Patient die Möglichkeit hat, selbst über die für ihn bestmögliche Art und die Rehaklinik zu entscheiden, hat der Gesetzgeber das Wunsch- und Wahlrecht im Sozialgesetzbuch IX, § 9 geregelt.

Die Diagnose Krebs ist für die Betroffenen nicht nur in körperlicher Hinsicht ein schwerwiegender Befund, der das alltägliche Leben vollkommen verändert. Die Therapie von Krebs kann ein langwieriger Prozess sein, in dem der Patient auch seelisch häufig Unterstützung benötigt.

Eine onkologische Rehabilitation in einer Rehaklinik umfasst therapeutische Maßnahmen im psychischen und physiologischen Bereich und schließt sich bestenfalls direkt an die Therapie im Krankenhaus an, kann aber bis zu einem Jahr nach der Erstbehandlung erfolgen. Ziel der Rehabilitation ist es, den Patienten nach seiner Krebsbehandlung wieder in das gesellschaftliche Leben einzugliedern und ihm ein autonomes Leben nach Krebs zu ermöglichen.

Die onkologische Rehabilitation soll sich bestenfalls unmittelbar an die stationäre Therapie nach einer Krebserkrankung anschließen, jedoch innerhalb eines Jahres nach der Akutphase der Krebserkrankung. Die Antragstellung einer Rehabilitation nach Krebs sollte bereits so früh wie möglich im Krankenhaus erfolgen, um eine Verzögerung aufgrund der Bearbeitung des Antrags zu verhindern. Die onkologische Rehabilitation kann sowohl in einer stationären als auch ambulanten Rehaklinik durchgeführt werden. Kostenträger ist im Regelfall die gesetzliche Rentenversicherung. Für die Beantragung wird ein ärztliches Gutachten benötigt.