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Ratgeber Rehabilitation nach Krebs

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25. März 2020
Mit der Diagnose Eierstockkrebs 2018 fiel für Ines Dobschat eine Welt in sich zusammen. Doch die Erkrankung brachte ihr auch einen Perspektivwechsel.
  
23. März 2020
Eine Krebserkrankung kann auch auf das Sexualleben große Auswirkungen haben. Eine Psychotherapie kann hier u. U. hilfreich sein.
  
17. März 2020
Bei Patienten mit einem malignen Melanom im fortgeschrittenen Stadium kann unter Umständen eine zielgerichtete Kombinationstherapie infrage kommen.
  
25. Februar 2020
Seit 2018 unterstützt der Bundesverband Selbsthilfe Lungenkrebs neu diagostizierte Lungenkrebspatienten mit der Herausgabe eines Patientenordners.
  
20. Februar 2020
Bei Patientinnen mit triple-negativem Brustkrebs eignet sich Studien zufolge eine Kombination aus Chemo- und Immuntherapie zur Behandlung.
  

Die onkologische Rehabilitation soll sich bestenfalls unmittelbar an die stationäre Therapie nach einer Krebserkrankung anschließen, jedoch innerhalb eines Jahres nach der Akutphase der Krebserkrankung. Die Antragstellung einer Rehabilitation nach Krebs sollte bereits so früh wie möglich im Krankenhaus erfolgen, um eine Verzögerung aufgrund der Bearbeitung des Antrags zu verhindern. Die onkologische Rehabilitation kann sowohl in einer stationären als auch ambulanten Rehaklinik durchgeführt werden. Kostenträger ist im Regelfall die gesetzliche Rentenversicherung. Für die Beantragung wird ein ärztliches Gutachten benötigt.

Die Diagnose Krebs ist für die Betroffenen nicht nur in körperlicher Hinsicht ein schwerwiegender Befund, der das alltägliche Leben vollkommen verändert. Die Therapie von Krebs kann ein langwieriger Prozess sein, in dem der Patient auch seelisch häufig Unterstützung benötigt.

Eine onkologische Rehabilitation in einer Rehaklinik umfasst therapeutische Maßnahmen im psychischen und physiologischen Bereich und schließt sich bestenfalls direkt an die Therapie im Krankenhaus an, kann aber bis zu einem Jahr nach der Erstbehandlung erfolgen. Ziel der Rehabilitation ist es, den Patienten nach seiner Krebsbehandlung wieder in das gesellschaftliche Leben einzugliedern und ihm ein autonomes Leben nach Krebs zu ermöglichen.

Wunsch- und Wahlrecht

Die Therapie von Krebs ist ein kräftezehrender Prozess, der von jedem Betroffenen und seinen Angehörigen sehr unterschiedlich verarbeitet wird. Manche Patienten bevorzugen eine Rehaklinik in unmittelbarer Wohnortnähe, um in den gewohnten Alltag mit der Unterstützung von Freunden, Kollegen und Familie zurückzufinden. Andere möchten lieber in eine Rehaklinik, die wohnortentfernt ist. Damit jeder Patient die Möglichkeit hat, selbst über die für ihn bestmögliche Art und die Rehaklinik zu entscheiden, hat der Gesetzgeber das Wunsch- und Wahlrecht im Sozialgesetzbuch IX, § 9 geregelt.