Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Rehabilitation nach Krebs

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Impressum

GFMK GmbH & Co. KG

Handelsregister-Nr. HRA 20746
Amtsgericht Köln
USt-IdNr.: DE813117900

Geschäftsführer: Holger F. Caspari

Zum Scheider Feld 20
51467 Bergisch Gladbach
www.gfmk.de

Telefon: +49 (0)2202 18898-0
Telefax: +49 (0)2202 18898-19
E-Mail: info@gfmk.de

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Holger F. Caspari
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Redaktionssystem:
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Realisierung:

Layout, Umsetzung:  GFMK GmbH & Co. KG
Texte: Sabrina Mandel

Fotos, Abbildungen:
Rehabilitation: Nyul/Bigstock.com (37304632)
Entstehung: Kurhan/Bigstock.com (29437634)
Diagnose: Lammeyer/Bigstock.com (47655193)
Therapie: tashatuvango/Bigstock.com (49088906)
Wissenswertes: arekmalang/Bigstock.com (2034369)

 

22. Oktober 2018
Nach einer Krebserkrankung zurück in den Alltag und den Beruf zu kehren, ist für viele Frauen nicht einfach. Eine Rehabilitation kann hierbei unterstützen.
  
17. Oktober 2018
Homöopathie kann bei Krebserkrankungen therapiebegleitend zur Behandlung von Nebenwirkungen eingesetzt werden.
  
16. Oktober 2018
Mit nur 25 Jahren erkrankte Veronika F. an Lymphdrüsenkrebs. Ein Fotoshooting gab ihr wieder neue Kraft.
  
15. Oktober 2018
Der Landesverband kümmert sich sowohl vor als auch nach der Operation um Menschen mit Tumoren der oberen Atem- und Speisewege.
  
11. Oktober 2018
Durch die Umstellung des Hormonhaushalts in den Wechseljahren kann die Entstehung von Gebärmutterkrebs begünstigt werden.
  

Die Diagnose Krebs ist für die Betroffenen nicht nur in körperlicher Hinsicht ein schwerwiegender Befund, der das alltägliche Leben vollkommen verändert. Die Therapie von Krebs kann ein langwieriger Prozess sein, in dem der Patient auch seelisch häufig Unterstützung benötigt.

Eine onkologische Rehabilitation in einer Rehaklinik umfasst therapeutische Maßnahmen im psychischen und physiologischen Bereich und schließt sich bestenfalls direkt an die Therapie im Krankenhaus an, kann aber bis zu einem Jahr nach der Erstbehandlung erfolgen. Ziel der Rehabilitation ist es, den Patienten nach seiner Krebsbehandlung wieder in das gesellschaftliche Leben einzugliedern und ihm ein autonomes Leben nach Krebs zu ermöglichen.

Anschlussrehabilitation

Die onkologische Rehabilitation soll sich im Regelfall an die Erstbehandlung der Krebserkrankung anschließen und innerhalb eines Jahres nach der abgeschlossenen Therapie von Krebs erfolgen. Die Dauer der onkologischen Rehabilitation beträgt im Regelfall drei Wochen.

Leistungen zur onkologischen Rehabilitation können auch als Anschlussrehabilitation (AHB) erfolgen. Die AHB soll sich nahtlos an die Therapie von Krebs im Krankenhaus anschließen, spätestens aber zwei Wochen danach beginnen. Voraussetzung für eine AHB ist die abgeschlossene Erstbehandlung von Krebs. Ist eine ambulante Chemotherapie erforderlich, sollte diese bereits vor Antritt der AHB begonnen haben.

Die onkologische Rehabilitation soll sich bestenfalls unmittelbar an die stationäre Therapie nach einer Krebserkrankung anschließen, jedoch innerhalb eines Jahres nach der Akutphase der Krebserkrankung. Die Antragstellung einer Rehabilitation nach Krebs sollte bereits so früh wie möglich im Krankenhaus erfolgen, um eine Verzögerung aufgrund der Bearbeitung des Antrags zu verhindern. Die onkologische Rehabilitation kann sowohl in einer stationären als auch ambulanten Rehaklinik durchgeführt werden. Kostenträger ist im Regelfall die gesetzliche Rentenversicherung. Für die Beantragung wird ein ärztliches Gutachten benötigt.